Dr. Wolfgang Cozzarini & Dr. Andreas Pribasnig A-2000 Stockerau, Judithastraße 8 | Telefon: 02266 62800

Facharztpraxis für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie und Nephrologie - Alle Kassen



Tipps bei einer CPAP-Therapie:

  • Reinigen Sie Ihre CPAP-Maske täglich nach den Herstellerangaben (verwenden Sie keine „scharfen“ Desinfektionsmittel!). Eine Maske kann und soll einmal im Jahr neu verordnet werden. Falls Druckstellen oder „Lecks“ auftreten (z.B. das Gerät bläst ins Auge) wenden Sie sich bitte an die Schlaflaborambulanz, wo der Maskensitz überprüft werden kann.
  • Ziehen Sie die Maskenbänder nicht zu fest an!
  • Bei trockenen Schleimhäuten (Nase und Mund) kann jederzeit ein beheizter Befeuchter nachverordnet werden.
  • Bei Problemen mit der Nase – Trockenheit, „verstopfte Nase“ – sollten zuerst kochsalzhältige Nasentropfen (z.B. Otrisal Nasenspray) zur Nacht eingesetzt werden. Bei fehlendem Effekt und unter CPAP-Therapie ständiger verstopfter Nase sind spezielle cortisonhältige Nasentropfen empfehlenswert (die in diesem Bereich wenig Nebenwirkungen haben). 
     Wenden Sie sich diesbezüglich an uns oder an Ihren HNO-Arzt. Bei Auftreten eines „infektiösen Schnupfens“ sollten abschwellende Nasentropfen (wie z.B. Fentrinol oder Otrivin, ...) nur kurzfristig, maximal 1-2 Wochen, verwendet werden, um einen Gewöhnungseffekt („Suchtgefahr!“) zu verhindern. In Ausnahmefällen bei komplett verstopfter Nase kann die CPAP-Therapie kurzfristig schlechter funktionieren bzw. muß kurzfristig unterbrochen werden.
  • Kommen Sie unbedingt zu regelmäßigen CPAP-Kontrollen. Grundsätzlich ist am Schlaflabor ca. 3-6 Monate nach Ersteinstellung eine stationäre Kontrolle vorgesehen (die unbedingt zur exakten Druckeinstellung notwendig ist).

    Bei einem mit der Therapie zufriedenen und beschwerdefreien Patienten sollten die Kontrollen dann jährlich durchgeführt werden. Dies kann allerdings beim schlafmedizinisch geschulten, niedergelassenen Facharzt erfolgen. Falls Probleme mit der Therapie auftreten (zu hoher, zu niedriger Druck, Lecks, ....), sollte die Kontrolle allerdings im Schlaflabor durchgeführt werden. Die regelmäßigen Kontrollen sind auch notwendig für die Weiterbewilligung durch die Krankenkasse.
  • Bei Verwendung eines beheizten Befeuchters sollte dieser täglich nach den Herstellerangaben gereinigt werden, mit frischen destilliertem Wasser nachgefüllt werden.
  • Verwenden Sie das CPAP-Gerät wenn möglich jede Nacht, die gesamte Nacht und auch bei längeren Mittagsschläfchen.
  • Falls programmiert, verwenden Sie die Rampenfunktion (CPAP-Gerät startet mit einem geringeren Druck), die Ihnen wahrscheinlich das Einschlafen erleichtern wird.